- Spieler
- 2–6
- Dauer
- 60 Min.
- Ab
- 6 Jahren
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür. Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt.
Es ist die Nacht vor Heiligabend. Auf der Suche nach einem Bett für die Nacht landet ihr in der „Pension der Träume“. Kaum habt ihr die Augen zugemacht, landet ihr auch schon im schönsten Weihnachtstraum. Ein paar Dinge sind noch zu erledigen, aber das sollte ja kein Problem sein — die Kerzen am Adventskranz sind schließlich alle noch aus.
Doch Moment, was ist das? Wieso hat euer Adventskranz fünf Kerzen? Und dann vergeht die Zeit im Traum auch noch viel zu schnell: Nach zwei Minuten brennt schon die erste Kerze, und alle zwei Minuten leuchtet eine weitere auf. Waren da etwa die Wichtel am Werk?
Und tatsächlich: Nach zehn Minuten brennt die fünfte Kerze. Und zack — schon habt ihr Weihnachten verpennt und erwacht voller Schreck im Schlafzimmer. Zum Glück schläft man in der Pension sehr schnell wieder ein und landet, ja genau, wieder im gleichen Traum.
Klappt es diesmal, alle Weihnachtsvorbereitungen zu treffen, bevor die fünfte Kerze brennt? Was auf den ersten Blick gar nicht so schwierig scheint, wird dank der Wichtel zu einer echten Herausforderung. Wer wird am Ende wohl gewinnen?
Was euch erwartet
- Einzigartiges Loop-Konzept: ein Spielprinzip, das den Schwierigkeitsgrad während des Spiels anpasst.
- Wichtel-Schabernack: Die kleinen Wesen sorgen für manches Chaos im Traum — stellt euch der witzigen Challenge.
- Erinnerungs-Taktik: Die Erkenntnisse aus den vorherigen Träumen sind euer Schlüssel, um die Aufgaben von Loop zu Loop schneller zu meistern.
- Blick hinter die Kulissen: Nach dem Spiel schauen wir gemeinsam hinter die Wände. Dank der Raum-in-Raum-Bauweise seht ihr Mechanik und Magie aus einer Perspektive, die man sonst fast nie zu Gesicht bekommt.
- Für Weihnachtsliebhaber und Weihnachtsmuffel: ein rasantes, humorvolles Erlebnis für jedes Team.
Wie alles begann
Unsere Reise begann in einem Gründerzentrum — der perfekte Ort für Ideen, die Platz zum Wachsen brauchen. Als 2019 eine benachbarte Firma auszog und ein großer Kellerraum frei wurde, standen wir vor der Entscheidung: den nächsten Schritt machen und weiter wachsen? Oder riskieren, dass der Raum für Jahre anderweitig vermietet wird?
Einen fertigen Raumplan hatten wir noch nicht, dafür vage Visionen von einem Zauberkonzept. Also machten wir das, was Gründer eben tun: Wir unterschrieben den Mietvertrag und legten voller Enthusiasmus los. Zunächst beherbergten wir einen Freund mit seinen großen Druckern und bauten mit dem Lasercutter schon mal eine Miniatur-Zauberwelt als Modell. Und dann kam Corona und bremste erst einmal alles aus.
Untätig bleiben war trotzdem keine Option. Wir nutzten den Raum kurzerhand für völlig verrückte Zwischenprojekte: Mit einem befreundeten Filmemacher bauten wir ein vier Meter großes Hai-Modell und eine kleine Filmkulisse, in der er einige Szenen für seinen Film drehte.
Der eigentliche Wendepunkt kam bei einem Treffen mit einer Escape-Room-Kollegin. Sie brachte uns auf die Idee, vorübergehend ein weihnachtliches Pop-up-Konzept umzusetzen. Wir waren sofort begeistert. Beim anschließenden Brainstorming in der Familie fiel plötzlich der entscheidende Satz: „… und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt!“ Wir schauten uns an — zwei Dumme, ein Gedanke: Das ist die perfekte Basis für ein Loop-Konzept.
Die Story stand im Handumdrehen. Da es ursprünglich nur ein temporärer Pop-up-Raum werden sollte, war das Budget klein, und wir entschieden uns für eine Raum-in-Raum-Bauweise. Genau das stellte sich im Nachhinein als absolut genial heraus: Man kann komplett um den Innenraum herumgehen, was uns im Game-Design völlig neue Möglichkeiten eröffnete, die ein klassisch gebauter Raum niemals bieten könnte.
Nach wenigen Wochen im Spielbetrieb war klar: Dieser Raum geht nie wieder weg. Die teuerste Einzelinvestition war übrigens das Beduftungssystem — und gleichzeitig die beste Entscheidung überhaupt. Es gibt kaum eine Gruppe, deren erster Satz beim Betreten nicht lautet: „Boah, hier riecht es ja wirklich wie an Weihnachten!“
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